Die meisten Menschen nutzen den eigenen Keller als erweiterten Abstellraum. Alte Möbel, ausrangierte Elektrogeräte, Autoreifen und Kartons stapeln sich dort oft über Jahre.
Die meisten Menschen nutzen den eigenen Keller als erweiterten Abstellraum. Alte Möbel, ausrangierte Elektrogeräte, Autoreifen und Kartons stapeln sich dort oft über Jahre. Was jedoch kaum jemand weiß: Das deutsche Baurecht und die jeweiligen Landesbauordnungen (z. B. die BauO NRW) machen klare Vorgaben, was im Keller gelagert werden darf und was ein massives Sicherheitsrisiko darstellt. Bei Verstößen drohen nicht nur empfindliche Bußgelder, sondern auch der Verlust des Versicherungsschutzes.
Die Kellergasse als Fluchtweg: Blockaden sind illegal
Ein Keller ist im Ernstfall – beispielsweise bei einem Wohnungsbrand im Erdgeschoss – ein zentraler Fluchtweg für die Bewohner und der Zugangsweg für die Feuerwehr. Die Flure und Gemeinschaftsflächen im Keller müssen daher vollständig frei von Gegenständen sein. Schon ein dort abgestellter alter Sessel, ein Fahrrad oder ein Stapel Umzugskartons verstößt gegen die Brandschutzverordnung. Das Ordnungsamt oder der Vermieter können hier eine sofortige Räumung anordnen.
Gefahrstoffe im Keller: Was streng verboten ist
In den privaten Kellerabteilen (Verschlägen) darf längst nicht alles gelagert werden. Zu den absolut verbotenen Gegenständen im Keller gehören:
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Große Mengen Kraftstoffe: Mehr als 20 Liter Benzin oder Diesel dürfen in Privatkellern aus Sicherheitsgründen nicht aufbewahrt werden.
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Gasflaschen: Druckgasflaschen (z. B. Propan für den Grill) sind im Keller strikt untersagt, da sich austretendes Gas am tiefsten Punkt sammelt und Explosionsgefahr besteht.
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Leicht entzündliche Chemikalien: Alte Lacke, Lösungsmittel und Unkrautvernichter müssen fachgerecht entsorgt werden, statt im Keller zu verrotten.
"Ein vollgestopfter Keller ist im Brandfall wie Brandbeschleuniger – er gefährdet das Leben aller Hausbewohner."
Versicherungsschutz auf dem Spiel
Sollte es im Haus zu einem Brand kommen und die Feuerwehr stellt fest, dass der Brand durch im Keller gelagerte Sperrmüllberge oder Gefahrstoffe angefacht oder der Löscheinsatz behindert wurde, droht dem Eigentümer oder Mieter der finanzielle Ruin. Die Sach- und Haftpflichtversicherungen weigern sich in solchen Fällen wegen grober Fahrlässigkeit regelmäßig, den Schaden zu regulieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer haftet für den Sperrmüll im Gemeinschaftskeller?
Grundsätzlich haftet der Verursacher. Kann der Eigentümer der Gegenstände vom Vermieter oder der Hausverwaltung nicht ermittelt werden, müssen die Kosten für die Räumung im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter umgelegt werden – ein häufiger Grund für Nachbarschaftsstreitigkeiten.
Wie hilft Hadico bei einer professionellen Kellerräumung?
Hadico sorgt für eine blitzschnelle und besenreine Räumung Ihres Kellers. Wir sortieren verwertbare Gegenstände, trennen Elektroschrott und Gefahrstoffe strikt nach den gesetzlichen Vorgaben und führen alles den offiziellen Recyclingkreisläufen zu. Sie erhalten von uns eine transparente Festpreisgarantie und sind rechtlich sowie brandschutztechnisch auf der sicheren Seite.